Army Museum
Museo del Ejercito W

Das “Museo del Ejercito” ist in der grossen Alcazar untergebracht.

Eigentlich ein Museum über spanische Militärgeschichte, Schwerpunkte liegen auf dem Zeitabschnitt Römer, Mauren, Mittelalter  bis zur Neuzeit.

Rüstungen, Waffen, Flaggen, Fahrzeuge, Uniformen, Medaillen, Gemälde und vieles mehr werden vorgestellt.

Einfach toll so ein Riesiges Museum mit Waffen haben wir noch nie gesehen.

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Einzigartig werden die Kriegskunst und die Waffen dargestellt. So viele Ritterrüstungen haben wir noch nie  gesehen, mehrere Rittergruppen erzeugen ein Gefühl der Bedrängnis, der Angst einer solchen Gruppe entgegen zustehen.

Mit dem Mann und Der Steinschleuder hat das nichts mehr zu tun, die Waffentechnik wurde stetig entwickelt und jeder dachte sich neue Tricks aus um “zu gewinnen”.

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Aber auch die Logistik, der Transport der Waffen und hauptsächlich der Munition, die Versorgung der Truppen mit Nahrung und Getränken usw. bleibt nicht aussen vor.

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Draußen stehen Grosswaffen wie ein römisches Pfeilgeschütz, Katapulte, Pfeilschuss - Maschinen, Onager

( Steinschleudern ) und vieles mehr.

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Wir gehen wieder rein und springen in das Mittelalter mit gerüsteten Kämpfern, die aber mit den gerüsteten Römern vieles gemeinsam haben. Auch die Waffentechnik war ja ähnlich.

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Rüstungen werden auch aus Übersee gezeigt und deutlich gemacht, dass durch Handel aber auch zeitgleiche Entwicklung die Rüstungstechnik überall war.

Die armen Pferde mussten ganz schön viel tragen ....

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Mit den Feuerwaffen endete weltweit die Rüstungstechnik, denn gegen eine Schuss konnte man sich mit Blech nicht schützen, dass Zeitalter der Panzer und Panzerung begann.

Für uns sind die “gerüsteten” beeindruckend anzusehen.

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Japanische Rüstungen

Samurai “Oda Nobunaga”

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Im Heeresmuseum Toledo stellen Artillerie einen wichtigen Teil da.

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Prunkwaffen die wohl noch nie einen Schuss abgegeben haben oder nur zum Salutschießen benötigt werden, Mörser und langen Kanonen, alles wird hier ausgestellt.

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Nachdem wir dann alle Kanonen, Eisenkugeln, Steinkugel u.a. angesehen haben, gehen wir zu Stich-, Hieb-, Schlag- und Schusswaffen.

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Mehrfach Waffen gab es auch damals, lustig anzusehen aber wirkungsvoll.

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Irgendwann nach X Stunden, reicht es uns, wir können keine Waffen mehr sehen. Wir schauen uns noch Militärtransport Mittel an

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Ja auch der König und hohe Offiziere mussten Standes gemäß transportiert werden.

Kanonen dagegen von Pferden schnell zum Ort des Geschehens transportiert werden.

Mit Maultieren wurde durch die Berge gezogen und dort Burgen und Stellungen gebaut.

Heeres Lager wurden aber auch an Flüssen und in der Ebene aufgeschlagen, denn viele Menschen kannten nur den Krieg. In Zeltlagern wurde zu Kriegszeiten nicht gern campiert, in der Regel nahm man lieber in den Burgen Quartier.

Aber dies war nicht immer möglich, denn die hohe Anzahl der Truppen und damit auch der Heeresführer waren zu hoch um in kleinen Burgen Platz zu finden.

So Biwakierte man oft lieber als sich in die kleinen Räume zu drängen, Feldlager waren deshalb die Regel.

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Tourist 200

Wir als Touristen haben genug gesehen, sagen Danke und Tschüß.

Denn wir können nicht mehr stehen und nicht mehr laufen und unser Kopf ist gefüllt mit neuen Eindrücken.

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Ich kann nur jedem ein Museumsbesuch empfehlen, aber sollte wenn man Kinder dabei hat, darauf achten, dass durch die massiven Waffen eine gewisse Verherrlichung der Waffentechnik eintritt, die auch auf uns wirkt.

Aber wer die Waffen hat, ist noch lange nicht im Recht und neigt vielleicht dazu  “Fehlgeleitet” zu werden.

Freiheit sollte verteidigt werden, niemals sollte Freiheitliche Rechte beschnitten werden.

Wir waren sehr beeindruckt durch den Besuch, dass Museum befand sich übrigens ursprünglich in Madrid.

Zum Teil sind Schwerter der Mauren, aus dem Zeitalter der Rückeroberung ausgestellt. Diese wertvollen Stücke werden auch entsprechend von Wächtern bewacht, die Zahlreich im Museum vertreten sind.

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Auch aus dem “Dritten Reich” dem Deutschen Unrechtstaat sind Waffen, Uniformen, Orden aber auch Häftlingskleidung u.a. ausgestellt.

In dem Zusammenhang hätte ich mir gewünscht das über die Gräueltaten mehr berichtet werden sollte.

Aber da waren die Spanier ja auch nicht ganz ohne und haben zum Teil mitgezogen und auch eigene “Lager” gehabt.

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Toledo City 1 400